TRADITION SEIT 1903

die Historie

TRADITION SEIT 1903

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Was bisher geschah

Der 1. FC Phönix Lübeck ist der älteste Fussballverein in der Hansestadt Lübeck, der bis 1971 die Fußballabteilung des LBV Phönix bildete. Die Herrenmannschaft des LBV zählte in den 1920er Jahren zu den erfolgreichsten in Norddeutschland und erreichte ihren größten Erfolg mit einem dritten Platz bei der norddeutschen Meisterschaft. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte der Phönix mehrere Jahre der erstklassigen Oberliga Nord und der zweitklassigen Regionalliga Nord an und spielte 1978/79 das bisher letzte Mal drittklassig, ehe er für kurze Zeit bis in die sechstklassige Landesliga abgestiegen ist. Der 1. FC Phönix Lübeck konnte noch in den 1990er Jahren an der damals viertklassigen Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein teilnehmen und spielt seit 2020 in der viertklassigen Regionalliga Nord.

1927

  • Dritter Platz bei der Norddeutschen Meisterschaft

1957

  • Aufstieg in die erstklassige Oberliga Nord

1967

  • Aufstieg in die zweitklassige Regionalliga Nord

1994

  • Aufstieg in die viertklassige Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein

2017

  • Aufstieg in die sechstklassige Landesliga Holstein

2019

  • Aufstieg in die Oberliga Schleswig-Holstein

2020

  • Aufstieg in die Regionalliga Nord

Mit seinen Wurzeln zurück bis zum 13. Januar 1903 ist der 1. FC Phönix Lübeck der älteste Fussballverein der Hansestadt Lübeck, der bis 1971 die Fußballabteilung des LBV Phönix bildete.

Die Herrenmannschaft des LBV zählte in den 1920er Jahren zu den erfolgreichsten in Norddeutschland und erreichte ihren größten sportlichen Erfolg mit einem dritten Platz bei der norddeutschen Meisterschaft 1927.

In den 30- und 40-Jahren spielten die Adler weiterhin erstklassig und auch sportlich eine gute Rolle. Erwähnenswert hier ist sicher das Jahr 1938, wo man im Vorgänger-Wettbewerb des DFB-Pokals, dem Tschammer-Pokal erst im Achtelfinale unglücklich an Blau-Weiß 90 Berlin scheiterte.

Auf dem Weg dorthin schlug man sowohl das heutige Schwergewicht Borussia Dortmund, als auch Arminia Bielefeld. In diese Zeit fällt beispielsweise die Karriere von Otto Carlsson, der vor und nach seiner sehr erfolgreichen Zeit beim HSV (zweimal Deutscher Meister, sechsmal Norddeutscher Meister, Länderspiele für Schweden) für Phönix Lübeck auflief.

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg spielten die Adler erfolgreich Fußball, erreichten 1954 in der deutschen Amateurmeisterschaft das Halbfinale und schieden erst dort gegen den späteren Sieger aus Hüls aus. Auf dem Weg dorthin gab es unter anderem ein Duell mit Hertha BSC im Berliner Olympiastadion, vor über 50.000 Zuschauern, das Phönix mit 5:4 gewann. Siegtorschütze war damals Klaus Kaluppke, ein talentierter Nachwuchsmann, der leider seine Karriere verletzungsbedingt viel zu früh beenden musste. Bis heute die größte Zuschauerzahl in einem Spiel mit Lübecker Beteiligung.

Zwischen 1957 und 1960 Jahre gehörten wir dann der erstklassigen Oberliga Nord an und verzeichneten in diesen Jahren Zuschauerzahlen von bis zu 16.000 am heimischen Flugplatz. Heute kaum vorstellbar schlugen die Adler damals Vereine wie Werder Bremen, VfL Wolfsburg, Hannover 96 und Holstein Kiel in Punktspielen. Eine Norddeutsche Fußball-Legende lief damals in Person von Reinhold Ertel für Phönix auf, zusammen mit Spielern wie zum Beispiel Harald Eckhorst, Reinhold Friemark, Heinz Ladewig, Manfred Mielenz, Erich Neupert und Dieter Prehn. Es war Erstliga-Fußball, im Stadion Flugplatz.

Durch eine Umstrukturierung der Ligen spielte Phönix Lübeck ab 1963 erstmals nur noch drittklassig, kehrte aber 1967 in die damals zweitklassige Regionalliga zurück und belegte direkt einen hervorragenden sechsten Platz. Norddeutsche Fußballgrößen liefen damals für die Adlerträger auf. Beispielsweise ein deutscher Meister (Wolfgang Bordel), spätere Deutsche Meister (Peter Nogly und Jürgen Stars), spätere Bundesligaspieler (Siegfried Beyer, Gerd-Volker Schock, Norbert Bebensee) und langjährige Adler (Hans-Joachim Ihde, Jan-Peter Iden, Lothar Hinrichs, Heiko Berner).

Ab 1974 folgten zwei Abstiege, aber zur Saison 1978/79 gelang noch einmal die, bisher letzte, Rückkehr in die Drittklassigkeit. In dieser Saison gelangen zwei Derbysiege gegen den Stadtrivalen VfB Lübeck, aber auch diese Punkte reichten am Ende leider nicht für den Klassenerhalt.

Die folgenden zwanzig Jahre spielten die Adler meist viertklassig und gerade in den 1980ern häufige Derbys gegen den VfB. In diese Zeit fällt auch die Saison 85/86, in der wir bisher letztmalig sportlich vor ihnen platziert waren. Unter anderem Manfred Bomke trainierte zu dieser Zeit die Adler, eine Lübecker Legende, die wohl jeder Fußballinteressierte kennt.

In den 90ern noch einige Jahre auf diesem Niveau, begann spätestens ab 1999 eine sportlich schwierige Zeit für unseren Verein, der mehrfach bis in die siebte Liga führte. Die Adler kämpften sich aber zurück und seit 2015 ist ein kontinuierlicher Aufwärtstrend zu erkennen, der von der Kreisliga bis in die Regionalliga Nord führte, in der wir uns aktuell etablieren.

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